Geschichte der Stadt Koblenz

„Confluentia“ nannte der römische Feldherr Drusus sein im Jahr 10 vor Christus gegründetes römisches Kastell am Zusammenfluss von Rhein und Mosel. Zur gleichen Zeit entstand auf den Ausläufern des Westerwaldes die erste Befestigungsanlage Ehrenbreitstein. Die beiden römischen Lager waren damals mit Pfahlbrücken verbunden und so konnte man die gesamte Region hervorragend kontrollieren und verteidigen. Mehrmals war die so entstandene Befestigung hart umkämpft bis 460 die Römer endgültig durch die Franken vertrieben wurden. Bereits 836 wurde die Kastorkirche durch Erzbischof Hetti von Trier gegründet. Im Jahr 1000 wurde die Burg Ehrenbreitstein gebaut. Danach begann eine sehr wechselhafte Geschichte. Aufgrund der strategisch günstigen Lage war Koblenz immer wieder hart umkämpft sei es durch schwedische Truppen während der Glaubenskriege oder durch die Franzosen. Durch den Ausbau des Schienennetzes (der erste Zug hielt 1864 in Koblenz) wird diese Vorrangstellung noch untermauert. In den Jahren 1947 – 1950 ist Koblenz sogar die Landeshauptstadt von Rheinland-Pfalz.